Engagement |
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Ein Unternehmen zeigt Flagge. „Wir, die Geschäftsführung der EKO Stahl GmbH, wenden uns gegen Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus in den Betrieben.“ Dieses Bekenntnis steht am Beginn eines Aufrufes vom Sommer 1998, mit dem unser Unternehmen damals auf die Zunahme an rechtsextremistischen und fremdenfeindlichen Gewaltakten in der Gesellschaft reagierte. Zur Kultur eines Unternehmens gehöre es, so die Begründung der Initiatoren, sich zu positionieren und gesellschaftlich relevante Probleme zu thematisieren. Des weiteren begründeten wir unsere Initiative damit, dass sich ein Unternehmen, das vom Export lebt, mit internationalem Kapital arbeitet und seine Rohstoffe aus dem Ausland bezieht, Intoleranz und Gewalt gegen Fremde nicht leisten kann. Wir fördern deshalb seit Jahren eine Kultur der Offenheit, Toleranz sowie der Wertschätzung der Vielfalt in unserer Gesellschaft. Grundlage für unser Engagement bildet ein Handlungskonzept, dass auf folgenden Grundsätzen basiert: - Mobilisierung der Gesellschaft, d. h. sich der Verantwortung als Wirtschaftsunternehmen und handelnder Partner im gesellschaftlichen Verbund stellen, selbst Initiativen ergreifen, Aktionen und Initiativen fördern, die die Werte des menschlichen Zusammenlebens vermitteln und zum Austausch der Kulturen beitragen. - Ausgestaltung einer modernen und eigenständigen Unternehmenskultur, in der kein Platz ist für Intoleranz, Diskriminierung, Fremdenhass und Gewaltbereitschaft. - Prävention als Grundprämisse auf diesem Gebiet, insbesondere in der Ausbildung und Erziehung unserer Jugend. - Ächtung von Gewalt, d. h. ausgrenzen und bestrafen, wo es nicht anders geht, wo mit Gewalt gegen die Würde des Menschen verstoßen wird.
Im Mai 2007 unterzeichnete unser Unternehmen die Charta der Vielfalt. Anliegen der Charta ist es, in den Unternehmen Deutschlands ein von Vorurteilen freies Arbeitsumfeld sowie ein Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens zu schaffen. Wirtschaftlicher Erfolg beruht heute mehr denn je auf der Anerkennung der Vielfalt innerhalb und außerhalb der Unternehmen sowie der Wertschätzung und Nutzung der darin liegenden Potentiale. Mit diesem Schritt bekräftigen wir die Grundpfeiler unsere Unternehmenskultur, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung jedes Einzelenen geprägt ist und auf Vielfalt und Toleranz beruht. Im Sommer 2007 reagierte ArcelorMittal Eisenhüttenstadt auf die fremdenfeindlichen Übergriffe in der sächsischen Stadt Müggeln mit einem Appell für Toleranz und Achtung der Menschenwürde. |
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