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30.07.2009 - Bundesregierung fördert Klimaschutzprojekt

 

Bundesregierung fördert Klimaschutzprojekt
ArcelorMittal und seine Partner im Konsortium der Europäischen Plattform für Stahltechnologie (ESTEP - European Steel Technology Platform) sind erfreut über die finanzielle Unterstützung von 30 Millionen Euro, die die deutsche Regierung als Teil des ersten Finanzierungsschrittes für das ULCOS II (Ultra Low CO2 Steelmaking) Projekt zur Verringerung von CO2-Emissionen bei der Stahlerzeugung zur Verfügung stellt. Dies ist Teil eines 125 Millionen Euro starken Investments, das die Pilotphase des Projektes in Eisenhüttenstadt sicherstellen soll und dem eine Anwendungsphase im französischen Florange folgen soll. Das Gesamtvolumen des Projektes, dessen bahnbrechende Hochofentechnologie mit Gichtgasrückführung (TGR-BF - Top Gas Recycling Blast Furnace) darauf abzielt, die CO2-Emissionen im Prozess der integrierten Stahlherstellung um mehr als 50 % zu reduzieren, wird im Bereich von 500-550 Millionen Euro veranschlagt. Damit das Projekt umgesetzt werden kann, wird eine weitere finanzielle Unterstützung von anderen europäischen Regierungen bzw. der Europäischen Union benötigt.
Am 29. Juli übergab Dr. Axel Nawrath, Vorstand der KfW-Bankengruppe (2.v.r.) dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt, Thorsten Brand, den Zuwendungsbescheid in Höhe von 30 Millionen Euro im Beisein von Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier (rechts) und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Die Bundesregierung unterstützt dieses internationale Kooperationsprojekt in Eisenhüttenstadt als Beispiel für eine gelungene Verbindung zwischen Umweltschutz, Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit. Durch die neue umweltfreundliche Technologie können langfristig Arbeitsplätze erhalten werden.

 

 
 



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