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Feuerverzinkung und organische Beschichtung
Der ständig steigende Anspruch an den Korrosionsschutz in der Stahlanwendung hat zu einem schnellen Anwachsen des Einsatzes von Stahlerzeugnissen geführt, die bereits beim Stahlerzeuger mit korrosionsschützenden und zusätzlich auch dekorativen metallischen und nichtmetallischen Überzügen versehen werden. Typische Beispiele dafür sind das zusätzliche Feuerverzinken und das Kunststoffbeschichten des Kaltbandes oder verzinkten Kaltbandes. Beim Feuerverzinken wird das Kaltband nach dem Glühprozess, der in diesem Fall in einem Durchlaufofen in der Verzinkungsanlage selbst erfolgt, durch einen Behälter mit flüssigem Zink gezogen.
In den Feuerverzinkungsanlagen der ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH können sowohl „normal verzinkte“ (Zink mit maximal 0,2 Prozent Aluminium), als auch Zink/Eisen (Galvannealed)-Überzüge hergestellt werden.
„Galvannealed“ wird durch eine thermische Nachbehandlung des verzinkten Bandes, was ein Diffundieren von Eisen in die Zinkschicht bewirkt, erzeugt.
Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Verschleißfestigkeit und gute Schweißbarkeit aus.
Das zusätzliche Überziehen der verzinkten Bänder mit organischen Beschichtungsstoffen verleiht dem Material einen noch höheren Korrosionsschutz sowie dekorative Eigenschaften.
In der Beschichtungsanlage können Lackbeschichtungen in der RAL-Farbpalette, Plastisolbeschichtungen und das Kaschieren mit einer fertigen Folie erfolgen. Alle organischen Beschichtungsvarianten ergeben ein Material, das die guten Verarbeitungseigenschaften des Stahls, den hohen Korrosionsschutz des Zink- und organischen Überzugs und die dekorativen Eigenschaften der organischen Beschichtung in sich vereint.
Anlagenporträts der Oberflächenveredelung
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