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Halbzeuge
1984 wurde unser modernes Konverterstahlwerk in Betrieb genommen. In zwei 240-t-Konvertern wird das vorentschwefelte, flüssige Roheisen mit Schrott durch Zufuhr von Sauerstoff über eine Blaslanze nach dem LD-Verfahren zu Rohstahl gefrischt.
Nach dem Abstich des Stahls in eine Gießpfanne vollzieht sich die zielgerichtete, sekundärmetallurgische Behandlung der Schmelze.
Dafür arbeitet eine RH-Anlage zur Vakuumbehandlung für tiefentkohlte Stahlsorten, der Pfannenofen für die optimale Temperaturführung und ein Konditionierstand zur Homogenisierung der Schmelze.
Alle drei Aggregate erlauben die exakte Zugabe von Legierungsmitteln entsprechend der geforderten chemischen Zusammensetzung.
Modernste Rechnersysteme steuern und überwachen den komplexen Prozess der metallurgischen Behandlung. Die über moderne Stranggussanlagen erzeugten Halbzeuge sind als Vormaterial für die Herstellung von Profilen, Schienen, Bandstahl, Warmbreitband und Grobblechen geeignet.
Lieferformen:
| Vorblöcke: |
stranggegossen |
| Vorbrammen: |
stranggegossen |
Abmessungen:
| Vorblöcke |
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| Formate |
200 x 310 mm |
300x 380 mm |
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| Längen |
4,0 - 11,0 m |
2,0 - 8,0 m |
4,0 - 11,0 m |
| Vorbrammen |
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Längsgeteilte
Brammen |
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| Dicke |
225 mm |
Dicke |
225 mm |
| Breite |
850 - 1.850 mm |
Breite |
300 - 850 mm |
| Länge |
5000 - 12.000 mm |
Länge |
5000 - 12.000 mm |
Stahlsorten:
• nach deutschen und internationalen Normen
• nach Stahl-Eisen-Werkstoffblättern
• für besondere Verwendungszwecke
• Werksonderstähle
• C-Gehalte: < 0,01% und bis 0,3%
• S-Gehalt: tiefentschwefelt bzw. geregelter S-Gehalt
• Vakuumbehandelte Stähle mit H2-Gehalt 3,0 ppm und einem C-Gehalt 0,004 %
• Geringste Gehalte an Spurenelementen |